Schweinsbraten, Grüner Knödel, Schwarzwurzelpüree





Schweinsbraten, Grüner Knödel, Schwarzwurzelpüree

Das war ein richtiger Sonntagsbraten, den es am vergangenen Wochenende gab. Nur, wer kennt es nicht? Es gibt manchmal Tage, an denen beim Kochen alles zu misslingen scheint, bzw, das Vorgenommene partout einfach nicht gelingen will. In diesem Fall wollte ich wieder einen krossen Krustenbraten machen, so wie er mir hier schon einmal auf Anhieb gelungen ist. Fehlanzeige! Zu viel Oberhitze, falsche Temperatur, falsche Zeit, und die Schwarte wollte und wollte einfach nicht kross werden. Und der bereits  bewährte Grüne Knödel wollte diesmal nicht grün wie beim letzten Mal werden. Aber auch kein Wunder, wenn ich die Kräuter dafür nicht wirklich püriere. Und für das Schwarzwurzelpüree hatte ich beim Einkauf leider die Sahne vergessen.

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch! Daher habe ich ersatzweise Milch genommen, für die Konsistenz etwas Ricotta in das Püree gemischt, und was soll ich sagen? Das Püree war wunderbar luftig, fluffig! Und auch wenn der Grüne Knödel nicht grün war, geschmacklich hatte er mit der Mischung aus Kerbel, Petersilie und jungem Spinat wunderbar gepasst. Vom Braten habe ich einfach vor dem Servieren die Schwarte entfernt, letztendlich hatte sie bewirkt, dass der Braten schön saftig geblieben ist. Und die Sauce? Einfach lecker mit den Aromen u.a. von Malzbier und Kümmel.Da sie mir anfänglich zu dünn erschien, ich aber keinen Binder wie Stärke oder Mehl dafür verwenden wollte, hatte ich dafür etwas Röstgemüse püriert und zur Sauce gegeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war.

Im Großen und Ganzen ist es also doch noch ein ganz passabler Braten mit leckeren Beilagen geworden,  sodass es mir hier in jedem Fall ein Posting wert ist! Und keine Frage: das ursprünglich beabsichtigte Gericht wird wiederholt werden, dann auch mit Rezeptangaben.

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