Pakora






















Suse hatte mich mit ihrem Blumenkohlexperiment darauf gebracht, ein vor Jahren von mir getestetes Gericht neu auszuprobieren. Was ich da neu versucht habe, steht weiter unten. Zunächst: Pakora ist eine Mahlzeit aus Indien und Pakistan, wobei u.a. Gemüsesorten in einem Teig aus Kichererbsenmehl und Gewürzen gewendet und anschließend in heissem Fett knusprig ausgebacken werden. Als Gemüse eignet sich beispielsweise Zwiebel, Kartoffel, Aubergine, Zucchini und Blumenkohl. Und den habe ich letztendlich hier verwendet. Zu den Pakoras habe ich einen Dip aus Minze und Joghurt gereicht.

Die Teigzutaten reichen für einen kompletten Blumenkohl:

80 g Kichererbsenmehl
70 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
2 gehäufte TL Garam Masala
1 TL  Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Kurkuma
1 TL Curry Jaipur (scharf)
1/2 TL Cayennepfeffer
1 TL Salz
300 ml Wasser
1 L Öl ( Rapsöl ) zum Fritieren

Da die Frittierzeit von ungefähr 2 Minuten nicht ausreicht, die Röschen des Blumenkohls zu garen, habe ich diese vorher dampfgegart, sodass sie aber immer noch bissfest geblieben sind. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Teigzutaten in einer Schüssel mischen und mit dem Wasser zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. In einem geeigneten Topf  das Öl geben und erhitzen. Die Blumenkohlröschen nacheinander in den Teig tauchen und ins heisse Öl legen. Mehrere Stücke gleichzeitig etwa 2 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten lassen. Bis zum Verzehr im Ofen warm halten.


Für den Minz-Dip:

1 Becher Sahnejoghurt
2-3 Zweiglein frische Minze
Zitronensaft
ein wenig Salz
Orangenschalenabrieb

























Vom Markt hatte ich mir noch etwas Fischfilet mitgebracht. Ich dachte, mit Rotbarsch mache ich wohl nichts verkehrt, aber denkste, Greenpeace und WWF raten jedenfalls von seinem Kauf ab. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das Filet habe ich in kleinere Stücke geschnitten, gesalzen, gepfeffert, in den Teig getaucht und ebenfalls für ca. 2 Minuten frittiert, danach auf Küchenpapier entfettet, und anschließend im Ofen zu Ende gegart. Das Ergebnis war hervorragend: Aussen schön knusprig, und innen, durch den Teig geschützt, ist das Filet ganz saftig geblieben. Zum Pakora-Rotbarsch hatte ich noch ein Koriander-Dip aus frischen Koriander, frischen Knoblauch und Chili zubereitet.





Kommentare

  1. Als offizielle Urlaubsvertretung von Suse bedank ich mich mal ganz artig :o).

    Pakora mag ich auch sehr gern, nur fritieren ist nicht so meins. Aber wenn ich die Bilder seh, muss jetzt doch mal wieder ran.

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  2. Ah hier nun das ersehnte Pakora - sehr schön... ja da könnte ich uch mal zuhause machen - Danke!!

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  3. Da wäre ich sofort dabei...auch mit Blumenkohl :-), den ich nicht so gerne mag.

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  4. @Toni, danke fürs Vertreten ;o)

    @Christian,
    fein, danke schön. Das sieht ganz nach meinem Geschmack aus. Der nächste Blumenkohl kommt bestimmt... ;o)

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  5. Pakoras, schön! Die darf ich endlich morgen abend wieder mal im indischen Restaurant essen. Da ich erstklassige indische Küche so nahe habe, koche ich nur mehr ganz selten selbst indische Gerichte - wen ich deine appetitlichen Pakoras so sehe, finde ich das schade!
    Ich liebe auch Jungzwiebel-, Grünspargel-, Spinat- und Paneer-Pakoras, so gut kann vegetarisches Essen schmecken!

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  6. Es freut mich, dass die Pakora-Idee hier allgemeine Zustimmung findet!

    @Eline: Ich esse mittlerweile öfters vegetarisch. Na gut, zugegeben, ein kleines Pakora-Fischfilet gab es ja auch.. Viel Spaß und Genuß beim indischen Abend heute!

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